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Früher
musste ich viel Zeit investieren, bis ein neues Kunstflugmodell exakt
durchs Wendefigurenprogramm flog. Irgendwann riss mir der Faden der
Geduld, und ich suchte nach neuen Möglichkeiten, einen F3A- oder F3A-X-Flieger
schnell und kompromisslos für den Kunstflug zu trimmen. Die
hier veröffentlichten Tipps & Tricks habe ich über viele Jahre hinweg in der Praxis erprobt und
verbessert.
Jeder
Kunstflugpilot braucht ein Flugmodell mit ausgewogenen Flugeigenschaften.
Obwohl die Kunstflugmaschine beim Bau genau ausgerichtet und vermessen
wurde, quält sie sich durchs Wendefigurenprogramm: Entweder bricht sie
beim Looping nach links oder rechts aus, kann im Messerflug kaum mit Quer-
und Seitenruder gehalten werden oder dreht beim Trudeln eine viertel oder
halbe Umdrehung nach. Im Rückenflug benötigt der Vogel zu viel
Tiefenruder, vom exakten Einrasten bei Vierpunktrollen kann nicht die
Rede sein.
Entwickelt
ein Kunstflugmodell so viel perverses Eigenleben, taugt es
nicht fürs Wendefigurenprogramm. Werden jedoch Schwerpunkt,
Motorsturz, EWD, die V-Form des Flügels und ein paar andere Parameter
richtig eingestellt, dann fliegt sogar eine solche Krücke recht gut durch
alle Kunstflugfiguren. Allerdings müssen folgende Voraussetzungen
unbedingt erfüllt sein:
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